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Vorstellung DCFTA-Studie in Chisinau

Am 04. Juli stellte Dr. Ricardo Giucci, Geschäftsführer von Berlin Economics, im Rahmen „International Conference on EU – Republic of Moldova DCFTA Implementation – 5 years of regional perspectives and steps forward“ eine von Berlin Economics angefertigte Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der vertieften und umfassenden Freihandelszonen (DCFTA) auf die Ukraine, Moldau und Georgien vor hochrangigen Vertretern der EU-Delegation und der moldauischen Regierung vor.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie beziehen sich auf die Entwicklung der Exporte, deren Zusammensetzung sowie auf die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) aus der EU.

„Zwischen 2013 und 2018 stiegen die Exporte aller drei Länder in die EU in realer Betrachtung um mehr als 50%. Darüber hinaus nahm die Bedeutung des EU-Marktes als Exportziel für Moldau und die Ukraine signifikant zu“, sagt Dr. Ricardo Giucci.

Wichtige Daten der Studie im Einzelnen:

    Exportsteigerung: Die Exporte in die EU stiegen von 2013 bis 2018 in realer Betrachtung um 54% in der Ukraine, 73% in Moldau und 115% in Georgien.

    Stärkere Integration in die EU: Der Anteil der EU an den Gesamtexporten stieg für Moldau von 56% auf 74% und für die Ukraine von 27% auf 42%.

    Bessere Exportzusammensetzung: Die hohe Anzahl neuer Produkte, die aus Georgien und der Ukraine in die EU exportiert wurden, zeigt eine deutliche Diversifizierung des Exports. In Georgien ging die Konzentration der Exporte in die EU um 43% zurück.

    Kaum Auswirkungen auf FDI: auf die ausländische Direktinvestitionen zeigen sich nur begrenzte Auswirkungen. Der Anteil der ausländischen Direktinvestitionen aus der EU veränderte sich nicht wesentlich.

    Heterogene Entwicklung des Handels mit Russland: Der Handel mit Russland ging für die Ukraine und Moldau stark zurück, stieg jedoch im Falle Georgiens erheblich an, das zum Zeitpunkt der Implementierung des DCFTA von einer Aufhebung der russischen Sanktionen profitierte.

Außer in Chisinau, präsentierte Berlin Economics die Ergebnisse der Studie einem interessierten Publikum in Berlin, Brüssel, Kiew und Tiflis.

Link zur Studie



 
 
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